
SERIES 01 · 2026 · 9UNIKATE
Towards an Unnamed Geometry
Towards an Unnamed Geometry folgt vertrauten geometrischen Formen auf dem Weg über ihre eindeutige Definition hinaus. Aus einem deterministischen mathematischen System hervorgegangen und durch Exploration, Auswahl, Komposition und Farbe geformt, bewegen sich die neun Werke zwischen Struktur, Transformation und Entstehung.


Almost Known

Soft Evidence

Passage

A Different Logic

The Shape Between

Into Itself

Becoming Other

What Remains
ZUR SERIE
Zwischen Bekanntem und Unbenanntem.
Towards an Unnamed Geometry untersucht Formen, die in einer vertrauten geometrischen Sprache beginnen und sich schrittweise von ihr entfernen. In neun Arbeiten werden dreieckige Strukturen gespannt, geöffnet, gefaltet, überlagert und transformiert, bis ihre ursprüngliche Identität zunehmend uneindeutig wird. Jedes Bild entsteht aus einem deterministischen mathematischen System. Die Serie versteht sich jedoch nicht als Visualisierung von Mathematik. Im Zentrum steht vielmehr die Exploration eines Feldes möglicher Formen: das Navigieren durch Zustände, das Erkennen besonderer Konstellationen und ihre endgültige Fixierung durch Komposition und Farbe. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Konstruktion und Transformation, zwischen Fläche und Körper, zwischen Bekanntem und noch Unbenanntem. Geometrie bleibt als Ausgangspunkt sichtbar, verliert jedoch ihre Funktion als stabile Definition. Towards an Unnamed Geometry versucht nicht, diese Formen in vertraute Kategorien zurückzuführen. Die Serie belässt sie bewusst im Übergang — als Fragmente von Strukturen, die in sich schlüssig erscheinen und sich dennoch einer vollständigen Beschreibung entziehen.
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